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Hinterhof Romantik

Montag morgen. Wochenstart in einen neuen Tag. Die Sonne scheint und die Bäume und Sträucher Blühen und spriessen.

 

 

Aber in der mitte im Baum – hat sich dort eine Mistel ausgebreitet?
Die war doch letztes Jahr noch nicht vorhanden. Das muss ich genauer anschauen.

Es ist ein Vogelnest? Die Nester die mir bekannt sind scheinen aber wesentlich kleiner als das vorhandene. Hier handelt es sich  um ein Vogel Hochhaus!

AHA – die Elstern nisten. Es ist ein Vogelpaar im  Hinterhof. Sie bauten Ihr zuhause für den Nachwuchs. Damit Ihre Brut nicht von den Krähen gefressen werden kann, decken Sie den oberen, offenen Teil mit Aesten zu. Sie versehen das Nest mit einem Deckel.

Die Elstern selber haben in der Seite des Nestes einen Eingang gebaut, damit Sie ungehinderten Zugang zu Ihrem zu Hause haben.
Die Natur ist fantastisch eingerichtet!

So interessant ist das Balkonleben, wenn das Umfeld auch mitmacht.

Ihr Heiner Finkhaus

Praxistest

vertikal_1Die vertikale Bepflanzung ist einfach zu installieren. Auf dem Bild sehen Sie eine Bergnelke mit seitlich eingepflanzter Petersilie. Eine normale Paketschnur durch zwei Oeffnungen auf der Seite durchziehen. Den Flaschenausguss habe ich mit Aquarien Filterwatte gestopft. Diese ist Wasserdurchlässig und trotzdem fest. So sieht das 10 Tage nach der Bepflanzug aus.

Die horizontale Bepflanzung braucht etwas mehr Geduld. Links und rechts je 2 Oeffnungen bohren. Dann die Paketschnur durchziehen. An der Unterseite habe ich noch 2 Metallscheiben an der Schnur montiert. Damit hat die Flasche einen besseren Halt. Das durchziehen der Schnur wurde mit einer alten Sattlernadel bewerkstelligt. Sie können für die Befestigung auch Gartendraht benutzen. Dieser ist problemlos durch die Oeffnungen zu führen.

horizontal_2_160

Dafür aber schwieriger zu “verknoten”. Der Flaschenausguss bleibt bei dieser Variante verschlossen. Auf dem Bild ist ein kleines Glockenblümchen Gewächs und der Trieb einer Zimmerpflanze eingesetzt.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich der “hängende Garten” weiter entwickeln wird.

Ihr Heiner Finkhaus